Bert Felkl verabschiedet sich aus dem Präsdium

Felkl

Nach 48 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit im Turngau
Das Motto der Turnjugend scheint für ihn Programm gewesen zu sein: „Ich meinte, ich wäre zu gebrauchen. Und weil ich dies glaubte, so hielt ich es für meine Pflicht und Schuldigkeit, meine willigen Dienste anzubieten." Das hat Bert Felkl in den vergangenen Jahrzehnten in verschiedenen Funktionen auf Vereins- und Turngauebene unter Beweis gestellt.
Gute Gründe für den Hessischen Turnverband, ihn mit der Friedrich-Ludwig-Weidig Plakette zu ehren.

Viele Dankesworte gingen an den verdienten Funktionär, der sich 48 Jahre im Turngau und 33 davon in dessen Vorstand engagiert hat. „Du warst immer aktiv und gestaltend dabei und hast Engagement und Hingabe für den Sport gezeigt", hob Ehrenpräsident Klaus Engelbach Felkls Verdienste in seiner Laudatio hervor. „Dein Einsatz war so breit gefächert wie das Turnen, die Leidenschaft dein Motor", konstatierte Verbandspräsidentin Schleicher.

DSCH2168

Bert Felkl begann als Kinderturnwart (1965-1975), ehe er sich zwischen 1975 und 2008 als Oberturnwart einbrachte. Seit 13 Jahren war er zudem auch Vizepräsident des Turngaus. Auf seine Initiative hin erfolgte 1975 die Gründung des Leistungszentrums der Kunstturnvereinigung Lahn-Dill. 1997 beauftragte der Hessische Turnverband Bert Felkl mit der Planung und Durchführung des Landesturnfestes in Wetzlar mit rund 10.000 Teilnehmern. Schulsport-Koordinator (1977-1995) für den Altkreis Wetzlar, Übungsleiter-Ausbildungen im Turngau (1975-2000), Sportabzeichen-Obmann und Gestalter des Jahresprogrammheftes – die Reihe der von „TurnerTausendsassa" Bert Felkl umgesetzten
Aufgaben und Projekte könnte noch weiter geführt werden. In seinem Heimatverein, dem TV Hermannstein, ist der
71jährige als Übungsleiter und Vereinspressewart tätig. Auch wenn Bert Felkl sein Amt als Turngaufunktionär nun in
jüngere Hände gegeben hat, wird er der turnerischen Arbeit verbunden bleiben. Im Verein sowieso und auch im Turngau in der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit, die sich auf die weitere gute Zusammenarbeit sehr freut!

Bericht und Fotos: Karen Mirbach und Jörg Michael Simmer

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